Mit Kathrin Amacker erhält Fairtrade Max Havelaar erstmals eine Stiftungsratspräsidentin

07.12.2021 | von Max Havelaar-Stiftung (Schweiz)


Max Havelaar-Stiftung (Schweiz)

Zürich - Die erfahrene Führungspersönlichkeit und ehemalige Nationalrätin Kathrin Amacker wurde einstimmig zur neuen Stiftungsratspräsidentin von Fairtrade Max Havelaar gewählt. Damit hält erstmals eine Frau das höchste Amt der Stiftung inne. Mit der Wahl Amackers in den Stiftungsrat ist dieser zudem erstmals mehrheitlich weiblich.

Der Stiftungsrat von Fairtrade Max Havelaar hat Dr. Kathrin Amacker einstimmig als neue Stiftungsratspräsidentin gewählt. Damit ist das oberste Gremium der Stiftung erstmals mehrheitlich weiblich. Ein Novum in der Geschichte der Stiftung war auch das Verfahren zur Besetzung des Amtes. «Erstmals wurde die Stelle öffentlich ausgeschrieben. Kathrin Amacker behauptete sich in einem mehrstufigen, kompetitiven Verfahren», erklärt Dorothea Schaffner, Vizepräsidentin des Stiftungsrats.

Amacker verfügt über breite Führungserfahrung in leitenden Funktionen von börsenkotierten und staatsnahen Unternehmen, in nationalen politischen Strukturen und Mandaten, u.a. als Nationalrätin, sowie als Mitglied von Verwaltungsräten, Stiftungsräten und Verbandsvorständen. «Mit ihrer langjährigen Erfahrung und Expertise wird sie Fairtrade Max Havelaar erfolgreich und zukunftsorientiert führen», so Schaffner weiter.

«Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung», erklärt die frisch gekürte Stiftungsratspräsidentin. «Es ist mein Ziel, das Label Fairtrade Max Havelaar mit Kooperationen und Partnerschaften noch stärker im Markt und bei den Kunden zu verankern und so unsere Pionierrolle im internationalen Fairtrade-System weiter zu stärken.»

Amacker wird per 1. Januar 2022 Nachfolgerin von Hans-Peter Fricker. Fricker tritt nach 6 Jahren altershalber und auf eigenen Wunsch aus dem Amt zurück. «Wir danken Hans- Peter Fricker von Herzen. Mit seinem langjährigen, ausserordentlichen Engagement hat er einen wertvollen Beitrag zur Förderung des fairen Handels und zur strategischen Ausrichtung der Stiftung geleistet», hält Schaffner fest.

Fairtrade Max Havelaar in Kürze

Wer Produkte mit dem Label von Fairtrade Max Havelaar kauft, ermöglicht ein höheres Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen für Kleinbäuer*innen und Arbeiter*innen in wirtschaftlich benachteiligten Regionen. Sie erhalten einen stabilen Preis und zusätzlich eine Fairtrade-Prämie sowie Beratung vor Ort. Einen Teil des Verkaufserlöses investieren sie in Projekte, die der ganzen Gemeinschaft zu Gute kommen – wie in den Bau von Brunnen, Schulen und Spitälern.

Gegründet wurde Fairtrade Max Havelaar 1992 von den Hilfswerken Brot für alle, Caritas, Fastenopfer, HEKS, Helvetas und Swissaid. Von Bananen aus Peru über Kaffee aus Äthiopien bis hin zu Reis aus Indien – heute gibt es in der Schweiz über 3000 Produkte mit dem Label von Fairtrade Max Havelaar zu kaufen. Für alle diese Produkte gelten die strengen Fairtrade-Standards bezüglich Anbau, Arbeiterrechten, Verarbeitung und Handel.

Medienkontakt:

Fairtrade Max Havelaar
Lukas Krebs
Mediensprecher
media@maxhavelaar.ch
+41 44 567 89 50
Limmatstrasse 107
8005 Zürich
www.maxhavelaar.ch


Über Max Havelaar-Stiftung (Schweiz):
Wer Produkte mit dem Label von Fairtrade Max Havelaar kauft, ermöglicht ein höheres Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen für Kleinbäuer:innen und Arbeiter:innen, die durch unfaire globale Handelspraktiken benachteiligt werden. Sie erhalten einen stabilen Preis und zusätzlich eine Fairtrade-Prämie sowie Beratung vor Ort. Einen Teil des Verkaufserlöses investieren sie in Projekte, die der ganzen Gemeinschaft zu Gute kommen – wie in den Bau von Brunnen, Schulen und Spitälern.

Gegründet wurde Fairtrade Max Havelaar 1992 von den Hilfswerken Brot für alle, Caritas, Fastenopfer, HEKS, Helvetas und Swissaid. Von Bananen aus Peru über Kaffee aus Äthiopien bis hin zu Reis aus Indien – heute gibt es in der Schweiz über 3000 Produkte mit dem Label von Fairtrade Max Havelaar zu kaufen. Für alle diese Produkte gelten die strengen Fairtrade-Standards bezüglich Anbau, Arbeiterrechten, Verarbeitung und Handel.

Quellen:
  HELP.ch

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